Flüchtlinge gehen durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Standort Grenzdurchgangslager Friedland (Niedersachsen).  | Bildquelle: dpa

Migration Zahl neuer Flüchtlinge sinkt

Stand: 13.02.2018 11:28 Uhr

Immer weniger neue Asylsuchende erreichen Deutschland: Im Januar sank die Zahl der Ankünfte auf gut 12.000 Menschen. Die meisten davon stammen auch weiterhin aus dem Kriegsland Syrien.

Die Zahl der Flüchtlinge und Migranten, die neu in Deutschland ankommen, sinkt weiter. Im Januar wurden 12.285 Asylsuchende registriert, im Dezember waren es noch gut 13.000, im November sogar mehr als 16.000. Das geht aus der Statistik des Bundesinnenministeriums hervor.

Zahl der Afghanen sinkt

Die meisten Flüchtlinge kamen dabei aus Syrien, dem Irak und Nigeria. Besonders die Zahl neuer asylsuchender Afghanen geht weiter zurück. Im Januar waren es noch 675, im November 966. Das Land lag lange auf Platz drei der Hauptherkunftsländer.

Über 29.000 Anträge wurde entschieden

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat der Statistik zufolge im Januar über gut 29.000 Asylanträge entschieden. 16 Prozent der Antragsteller erhielten Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention, knapp zwölf Prozent den untergeordneten subsidiären Schutz, der den Familiennachzug ausschließt. Die Zahl noch nicht entschiedener Anträge beim Bundesamt lag zum Ende des Vormonats bei knapp 58.000.

Über dieses Thema berichtete Inforadio am 13. Februar 2018 um 11:23 Uhr.

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